PeaPure, Normast, Pelvilen: Was ist Palmitoylethanolamid; Fragen und Antworten

Palmitoylethanolamid bedeutet eine Revolution in der Schmerztherapie. Ein gutes, natürliches, schmerzstillendes Mittel ohne Nebenwirkungen. Dokumentiert in vielen hundert wissenschaftlichen Artikeln. Den Wirkmechanismus entdeckte die Nobelpreisträgerin Prof. Rita Levi-Montalcini. Hier finden Sie eine kurze Einführung zu diesem besonderen Wirkstoff.

Das Supplement PeaPure®, das das natürliche Schmerzmittel Palmitoylethanolamid (PEA) enthält, bereitet uns den Weg, um chronischen Schmerz auf natürliche Weise zu behandeln. Es stehen verschiedene andere Präparate bereit, die ebenfalls PEA enthalten (u. a. Pelvilen, Normast), aber all diese Präparate bestehen zu einem eher geringen Prozentsatz an PEA (siehe Tabelle). Zu PeaPure befindet sich im Internet ein Analysezertifikat, dem die Reinheit und Echtheit zu entnehmen ist. Zu den anderen Produkten sind die Analysezertifikate für den Konsumenten derzeit noch nicht verfügbar.

%PEA in Normast, PeaPure, Pelvilen

%PEA in Normast, PeaPure, Pelvilen

The percentage of PEA in a variety of PEA products

Seien Sie stets achtsam beim Kauf von PEA-haltigen Mitteln ohne Zertifikat. Es sind nämlich PEA-Produkte mit sehr zweifelhaftem Inhalt auf dem Markt. Für sie wird sich denn auch auf den Webseiten nie ein Zertifikat finden lassen, das Qualität und Reinheit dokumentiert. Manchmal wurden den PEA-Produkten sogar noch fremde pflanzliche Stoffe zugefügt, deren Sicherheit vollkommen undeutlich ist. Manchmal werden PEA-Produkte in Webshops empfohlen, die sich beispielsweise mit dem Muskelaufbau von Athleten befassen. Halten Sie immer nach einem Analyse-Zertifikat Ausschau, wenn Sie bei der Produktreinheit sichergehen wollen!

Weil PEA erst seit 2007 weltweit erhältlich ist, und auch weil uns viele telefonische Anfragen erreichen, sind hier Fragen und Antworten zu dieser außergewöhnlichen schmerzstillenden und entzündungshemmenden Substanz aufgelistet. Auch Fragen und Anmerkungen von Leuten, die sich auf Foren zu PEA äußern, haben wir berücksichtigt.

Die wissenschaftliche ‘Mutter’ von PEA ist Frau Professor Rita Levi-Montalcini, die Nobelpreisträgerin, die Ende 2012 103-jährig verstarb. In einer besonderen Sektion dieser Website erzählt sie das Wesentliche über Palmitoylethanolamid durch Cartoons, und bietet damit einen fröhlicheren Umgang mit dieser wissenschaftlicher Materie.
Anno Mitte 2013 wurden allein schon in den Niederlanden zehntausende Patienten mit PEA behandelt. Nie wurden nennenswerte Nebenwirkungen gemeldet. PEA lässt sich auch problemlos zusammen mit anderen Mitteln und Arzneien einnehmen. In den 40 klinischen Studien, die zu PEA publiziert wurden, sind ebenfalls keinerlei problematische Nebenwirkungen gemeldet.

Die Einführung von PeaPure; Verfügbarkeit

Im Jahr 2012 brachte die Firma JP Russell Science Ltd das Supplement PeaPure auf den Markt, das reines, zertifiziertes PEA enthält. PeaPure ist erhältlich in Dosen zu 30 Kapseln von 400 mg PEA. Die Patientenreaktionen auf dieses Mittel sind gut. Unserer Ansicht nach liegt der Vorteil von PeaPure gegenüber anderen Produkten darin, dass dieses Präparat weder Sorbitol enthält, noch Magnesiumstearat oder andere chemische Hilfsstoffe (wie in Normast enthalten) und dass das Ganze in vegetarischen Kapseln absolut rein ist.
Eine Kapsel 400 mg PeaPure enthält ausschließlich 400 mg PEA; zum Vergleich: eine 600 mg Tablette Normast enthält 283 mg chemische und pharmazeutische körperfremde Hilfsstoffe: Povidon, Croscarmellose, Magnesiumstearat, Polisorbat 80 etc.

Die Wirkung der optimalisierten PeaPure Formel basiert u. a. auf einer Vielzahl von Studien mit randomisierten Doppelblindversuchen mit insgesamt 2700 Patienten. Diese Untersuchungen sind seit langem bekannt und wurden in den Jahren 1972-2010 veröffentlicht.

Wie informiere ich meinen Hausarzt oder Facharzt

Für Ärzte steht ein spezielles Hand-out zur Verfügung, so dass Sie Ihren behandelnden Arzt über diesen Link  auf die Höhe bringen können über die wissenschaftlichen Resultate rundum PEA. Weil es sich um ein natürliches Mittel handelt, das ein Supplement ist, ohne dass eine große pharmazeutische Industrie dahinter steht, ist es vielen Ärzten nicht bekannt.

Wie viel PEA soll ich einnehmen?

Für das Mittel Normast gilt: Prinzipiell gilt, dass wir zwei Mal täglich 600 mg für eine gute Anfangsdosierung halten. Wenn der Schmerz dann nach etwa 50 Tagen nachgelassen hat, kann man auf zwei Mal täglich 300 mg zurückgehen. Bleibt der Schmerz, dann kann es ratsam sein einige Wochen lang die doppelte Anfangsdosierung zu benutzen.

Für das Mittel PeaPure gilt: Dieses gibt es in 400 mg Kapseln, davon können Sie 1-2 Mal täglich 1 oder 2 Kapseln einnehmen, so dass die Tagesdosis 1200 mg beträgt.

Gibt es Unterschiede zwischen PeaPure und Normast?

Ja, es gibt eine Reihe von Unterschieden, aber am wichtigsten ist, dass beide Mittel  PEA enthalten. Normast Tabletten enthalten PEA zusammen mit pharmazeutischen Füllstoffen und Hilfsstoffen, wie Magnesiumstearat. Normast Pulver enthält Sorbitol, davon bekommt man manchmal Diarrhöe, Bauchkrämpfe und ein  aufgeblähtes Gefühl. PeaPure enthält ausschließlich PEA, absolut rein, ohne pharmazeutische Füllstoffe, Hilfsstoffe oder Süßstoffe. Ohne Sorbitol und ohne Magnesiumstearat. Und die Kapsel enthält auch keinerlei Gelatine, wie viele andere Kapseln. Von Magnesiumstearat ist bekannt, dass es die Wirksamkeit herabsetzen kann.

Die Patienten, die Normast kennen und PeaPure eingenommen haben, berichten auch dass sich das Pulver aus der Kapsel unter der Zunge viel angenehmer anfühlt, weil einem dabei nicht so sehr das Wasser im Mund zusammenläuft, das man nicht herunterschlucken darf. PeaPure Kapseln enthalten reines PEA ohne Geschmacksstoffe, ohne Süße, und reizen fast nicht zur Speichelbildung. So schmilzt es im Mund ganz leicht, wird dann von der Mundschleimhaut aufgenommen und geht sofort ins Blut.

Patienten, die Normast gut vertragen haben, denen hat auch PeaPure gut getan, und manche meinen sogar, dass es ihnen mit PeaPure besser geht. Es sieht also danach aus, dass PeaPure Vorteile hat. Der Tabelle unten entnehmen Sie bitte die Unterschiede.

Normast und PeaPure: VergleichPEA amount per serving Normast, PeaPure, Pelvilen

Können Normast und PeaPure als sichere Mittel zum Einnehmen bezeichnet werden?

PEA in Normast oder PeaPure wird inzwischen von mehr als einer Million Patienten in Europa (vor allem in Italien, Spanien, Deutschland, Belgien und den  Niederlanden) eingenommen, und die PEA verordnenden Ärzte haben bislang bei all diesen Patienten keine unangenehmen, gefährlichen oder problematischen Nebenwirkungen gefunden. In den Niederlanden gibt es zehntausende Patienten, die PEA einnehmen oder eingenommen haben und auch hier wurden keine nennenswerten Nebenwirkungen gesehen.

Können Normast und PeaPure zusammen mit anderen Schmerzmitteln oder weiteren Medikamenten eingenommen werden?

PEA wurde in mehreren Studien neben anderen häufig verordneten Medikamenten gegen  neuropathische Schmerzzustände untersucht, Lyrica und Oxycodon (ein Opiat). Die Mittel konnten problemlos zusammen eingenommen werden. Weiter zeigte sich, dass die Nebenwirkungen von Lyrica und Oxycodon durch gleichzeitige Einnahme von PEA vermindert waren. Das ist eine wichtige klinische Aussage. PEA beeinflusst andere Mittel auch nicht und kann problemlos neben Schmerzmitteln oder anderen Medikamenten eingesetzt werden. Oft verstärkt PEA die schmerzstillende Wirkung anderer Mittel sogar noch.

Sind Normast und PeaPure auch dann sicher, wenn ich schon etwas älter bin?

PEA wurde bei vielen Patienten getestet, und die Daten Ende 2010 über die Einnahme bei Älteren ergaben eine sichere und problemlose Einnahme:

  • 111 Personen, die zwischen 65 und 70 Jahren behandelt wurden, und
  • 116 zwischen 71 und 75,
  • 63 zwischen 76 und 80 Jahren, und
  • 65 zwischen 81 und 90 Jahren.

Der älteste Patient in den Niederlanden war 91 Jahre alt und erlebte keinerlei Nebenwirkungen.

Ich bin älter als 65, muss ich dann andere Dosierungen anwenden?

Personen über 65 können einfach die empfohlene normale Dosierung verwenden (insgesamt 1200 mg PEA pro Tag). Der älteste Patient in den Niederlanden ist 91 Jahre alt und verträgt die normale Dosierung problemlos. In Europa wurden viele Hundert Personen über 65 Jahre ohne Probleme behandelt.

Wie lange muss ich Normast oder PeaPure einnehmen, ehe ich ein Ergebnis spüre?

Im Allgemeinen hat sich gezeigt, dass sich eine erste schmerzstillende Wirkung zwischen Tag 1 und Tag 28 einstellt. Bei manchen schweren Schmerzzuständen ist ein längerer Behandlungszeitraum notwendig bevor ein Ergebnis spürbar wird.

Manchmal stellen sich die Ergebnisse bei den Patienten erst ein, wenn sie die Einnahme von PEA beenden. Erst dann spüren sie, dass der Schmerz im Laufe der Wochen doch allmählich nachgelassen hat.

Um PEA optimal einzusetzen, empfehlen wir die Anschaffung eines Mindestvorrates für 2 Monate (6 Dosen PeaPure), und an den ersten Tagen das Pulver aus der Kapsel zehn Tage lang unter der Zunge einzunehmen und danach die Kapseln normal einzunehmen. Manchmal dauert es ziemlich lange, ehe sich eine Reaktion zeigt.

Beispielsweise nach 6 Wochen kann man sich für eine Erhöhung der Dosis bis zu  maximal 30 mg PEA pro Kilo Körpergewicht entscheiden. Manche Personen reagieren besser, wenn die Dosis etwas gesteigert wird über die  allgemeine Dosis von 400 mg drei Mal täglich hinaus (in dem Fall sind also mehr als 1200 mg/Tag einzunehmen).

Ist es möglich, dass das Normast Pulver oder das Pulver der PeaPure Kapseln unter der Zunge wirksamer sind als die Normast Tabletten oder die PeaPure Kapseln?

Das hören wir gelegentlich von Patienten und es ist möglich, dass pulverförmiges PEA wie es in den Kapseln und den Sachets Normast enthalten ist, mehr Wirkung  bei schwer zu behandelnden Schmerzzuständen zeigt, weil die Pulver ein höheres Niveau des Wirkstoffes im Blut verursachen.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Pulver besser sind, dann versuchen Sie doch einfach einige Male die Abwechslung zwischen Pulver und Kapsel. Es ist möglich, einfach weiterhin Pulver einzunehmen, wenn Ihnen das besser gefällt. Sie können beispielsweise die Kapsel PeaPure öffnen und das Pulver auf einen Löffel schütten und mithilfe eines Löffels unter die Zunge geben.

Warum dauert es manchmal so lange bevor sich der schmerzstillende Effekt einstellt?

Zunächst zitieren wir aus einem kürzlich erschienenen Stück, das die Erfahrung eines Patienten beschreibt:

 Mein naturheilkundiger Arzt hat mir Peapure verordnet und nach einem Monat habe ich noch kaum Wirkung verspürt. Mich quält nach einem Bruch des Handgelenks der Schmerz einer posttraumatischen Dystrophie in Hand und Arm. Der Arzt riet mir, das Mittel länger einzunehmen und nach etwa 2 Monaten begann ich endlich eine Wirkung zu spüren. Ich dachte schon, das würde gar nichts mehr werden mit mir. Aber jetzt, nach 5 Monaten kann ich sagen, dass sich der Schmerz sicher um die Hälfte verringert hat und mein Leben ist nun ein ganzes Stück leichter.  

Weil PEA seine Wirkung über die natürlichen Mechanismen des Körpers entfaltet, dauert es manchmal etwas länger als bei einem chemischen Schmerzmittel, das vom Patienten eingenommen wird und das den Schmerz mindert, indem es die Nervenzelle direkt betäubt.

PEA dringt in die Körperzellen ein und wandert dann in den Kernrezeptor genannten Zellkern. Auf ihn übt PEA eine positive Wirkung aus. Bevor der Kernrezeptor sowohl den Schmerz als auch die entzündliche Reaktion im Körper eindämmen kann, müssen verschiedene biologische Reaktionen erfolgen. Manchmal dauert das Wochen.

Hilft PEA auch bei Schmerzen des Bandscheibenvorfalls?

Bandscheibenhernia ist ein häufig vorkommender Schmerz und darum wurde eine Untersuchung mit mehr als 600 Patienten durchgeführt, die einen schweren, in Rücken und Beinen schmerzhaften Bandscheibenvorfall hatten, und die mit PEA behandelt wurden. Dies im Vergleich mit einer Placebo-Behandlung. PEA erwies sich ganz deutlich als wirksam, genauso gut wie das beste Schmerzmittel bei Bandscheibenvorfall, wenn nicht noch besser.

PEA ist also ganz sicher sinnvoll bei Bandscheibenvorfall.

Bei welchen Schmerzarten ist PEA anwendbar?

Weil PEA ein körpereigenes schmerz- und entzündungshemmendes Mittel ist, passt  PEA zu den unterschiedlichsten Schmerzarten. Es wurden Studien verrichtet, die zeigen, dass PEA bei vielen verschiedenen Schmerzzuständen sinnvoll ist, wie neuropathischem Schmerz, Schmerzen des Kiefergelenks, Arthroseschmerz, Schmerzen in Händen und Handgelenk, Schmerzen der Gürtelrose, Rücken- und Beinschmerzen.

Im Niederländischen Institut für neuropathische Schmerzen wurde PEA mit gutem Ergebnis vor allem Patienten verordnet mit Bandscheibenhernia, diabetischen Schmerzen, Schmerzsyndrome nach Schlaganfall, Schmerzen nach Querschnittslähmung, Schmerzzustände bei MS und Schmerzen der verschiedenen Formen von Polyneuropathie bis hin zur peripheren Neuropathie.

Wo steht die Information über PEA, die ich meinem Hausarzt an die Hand geben kann?

Der Arzt mit der weltweit größten klinischen Erfahrung, Prof. Dr.med. Jan M. Keppel Hesselink, hat in mehrere wissenschaftlichen medizinischen Zeitschriften zwei Übersichten veröffentlicht.

Beide finden Sie über die folgende Links.

Die PDFs können Sie gratis erhalten, ausdrucken und Ihrem Arzt zeigen.

1. Keppel Hesselink, J.M. 2012. New Targets in Pain, Non-Neuronal Cells, and the Role of Palmitoylethanolamide. Open Pain Journal 5: 12-23

2. Keppel Hesselink, J.M., Hekker, T.A. 2012. Therapeutic utility of palmitoylethanolamide in the treatment of neuropathic pain associated with various pathological conditions: a case series Journal of Pain Research 5:437 – 442

3. Keppel Hesselink JM, Kopsky DJ, Treatment of chronic regional pain syndrome type 1 with palmitoylethanolamide and topical ketamine cream: modulation of nonneuronal cells. Journal of Pain Research 2013

4. Keppel Hesselink, J M,  Tineke de Boer, and Renger F. Witkamp. Review Article. Palmitoylethanolamide: A Natural Body-Own Anti-Inflammatory Agent, Effective and Safe against Influenza and Common ColdInternational Journal of Inflammation Volume 2013 (2013), Article ID 151028, 8 pages http://dx.doi.org/10.1155/2013/151028

5. Keppel Hesselink JM. Chronic idiopathic axonal neuropathy and pain, treated with the endogenous lipid mediator palmitoylethanolamide: a case collection. International Medical Case Reports Journal Published Date September 2013 Volume 2013:6 Pages 49 – 53

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