Therapie Borreliose: Antibiotika für mehrere Wochen

Zwar gehen Experten davon aus, dass ein großer Teil der Borreliosen folgenlos ausheilt, schätzungsweise 70 bis 90 Prozent. „Trotzdem sollte man beim geringsten Verdacht, diese Infektion zu haben, zum Arzt gehen und sich behandeln lassen, um eine Ausbreitung der Infektion im Körper zu verhindern“, rät Sebastian Rauer.

Für alle Stadien der Borreliose eignen sich hochwirksame Antibiotika zur Therapie, z. B. Amoxicillin, Doxycyclin, Ceftriaxon und Cefotaxim, oral oder intravenös. Wichtig ist die ausreichend lange Anwendung, denn Borrelien haben einen langen Generationszyklus. Nur während ihrer Teilungsphase können die Medikamente sie angreifen. Unter ausreichender Therapie – zwei bis drei Wochen – betragen die Heilungschancen fast 100 Prozent. Von einer prophylaktischen Behandlung mit Antibiotika, die sofort nach dem Zeckenstich einsetzt, auch wenn keine Hautveränderung auftritt, halten Experten nichts. Höchstens für jemanden, der nur selten Zeckenkontakt hat und nach dem Stich äußerst panisch ist, könne man das in Erwägung ziehen, räumt der Experte ein.

Quelle

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