Palmitoylethanolamid: Natürlich wirksames Analgeticum

Chronische Rückenschmerzen strahlen häufig auf den kompletten Bewegungsapparat aus. Dadurch ist die Lebensqualität stark eingeschränkt. Auch Ischias verursacht starke Schmerzen, die die Mobilität einschränken und die Freude am Leben vermindern. Bei Ischias, Neuralgieen und Bandscheibenvorfall sind die Nerven teilweise entzündet.

Palmitoylethanolamin (PeaPure, Normast) ist ein effektives, natürliches Mittel gegen neuropathischen Schhmerzen, neuralgische Schmerzen, Rückenschmerzen und andere Schmerzen im Bewegungsapparat, Kiefer und Pelvis.

PeaPure und Normast enthälten  palmitoylethanolamin (PEA) in einer einzigartigen Formulierung, die in einem patentierten Verfahren hergestellt wird. PEA ist sehr magenfreundlich und Nebenwirkungen und Interactionen sind bisher nicht gemeldet.

Es gibt viele verschiedene Präparate zur Verfügung mit Palmitoylethanolamid. In den meisten (in Normast) sind jedoch Chemikalien. Deshalb ist der Gehalt an PEA in diesen Zubereitungen weniger. Die folgende Tabelle ist das abgebildet.

The percentage of PEA in a variety of PEA products

The percentage of PEA in a variety of PEA products

Nur PeaPure ein Zertifikat der Analyse auf dem Netz. Es zeigt die Qualität dieser Vorbereitung. Für die anderen Nahrungsergänzungsmittel mit PEA kwalitaet ist nicht immer klar. Einige PEA Produkte enthalten sogar pflanzliche Inhaltsstoffe unbekannter Herkunft.

PeaPure oder Normast kann über einen längeren Zeitraum hinweg bei Rückenschmerzen und neuropathische Schmerzen ohne Probleme neben andere Medikamenten eingenommen werden.

Schmerzbehandlung mit PeaPure

Es hat sich erwiesen, dass 3 Mal täglich 1 Kapsel à 400 mg eine gute Anfangsdosierung während der ersten 2 Monate ist.

Anwender van PeaPure spüren im Allgemeinen eine Verbesserung in den ersten Wochen der Einnahme.
Erst nach zwei Monaten lässt sich die Wirkung von PeaPure wirklich beurteilen. Erst dann zeigt sich, ob eine längerfristige Einnahme sinnvoll ist.
Wird nach 2 Monaten der gewünschte Effekt erreicht, dann kann die Dosierung  wahrscheinlich auf 2 Mal täglich 1 Kapsel à 400 mg gesenkt werden.

Nach 4 Monaten können Sie sich entscheiden, um
–    die Einnahme von 2 Mal täglich 1 Kapsel fortzusetzen
–    die Einnahme auf 1 Mal täglich 1 Kapsel zu senken
–    die Einnahme zu beenden.

Lässt das Ergebnis nach Senken der Dosis nach, dann wird empfohlen, die Dosierung wieder auf 2 oder 3 Mal täglich 1 Kapsel zu erhöhen.

Anwender können in Absprache mit ihrem Facharzt/Arzt/Heilpraktiker festlegen ob 2 Mal täglich 1 Kapsel von 400 mg als Instandhaltungsdosis ausreichend ist oder ob doch eine höhere Dosis PeaPure empfohlen ist.

Die Kapseln lassen sich leicht öffnen. Bei Schluckschwierigkeiten kann das fein gemahlene Palmitoylethanolamid aus der Kapsel auch über die Mahlzeit gestreut oder eingenommen werden, beispielsweise mit Milch oder Joghurt.

Weiteres

PEA: Körpereigene Schmerzbremse

Oft sind chronische Schmerzen schwer behandelbar. Studien machen Glia- und Mastzellen dafür verantwortlich, dass das Schmerzsignal dauerhaft verstärkt wird. Forscher propagieren nun den Einsatz einer körpereigenen Substanz, die das Leid der Patienten lindern soll.

Noch ein oft gehoerte Frage:

Frage:
ich habe eine erblich bedingte Fettstoffwechselstörung mit erhöhten Cholesterin- und Triglycerid-Werten. Kann ich PeaPure trotzdem anwenden, oder erhöht es die Werte, da es ja eine Fettsäure ist?

Antwort: Die Dosis in jeder Kapsel von PeaPure bezüglich Essen ist sehr niedrig (400 mg). Weiterhin wird PEA nicht für den Aufbau von Cholesterin verwendet. PeaPure kann daher ohne Probleme bei Menschen mit hohem Cholesterinspiegel im Blut verwendet werden.

Indikationen PEA:

Kreis Indikationen

Mehr zu diesem Thema:

Übersichtsartikel Palmitoylethanolamide: Ein neues natürliches Schmerzmittel

M. Karst

Herkömmliche Schmerzmittel eignen sich kaum für eine längere Anwendung, zu schwerwiegend sind oft ihre Nebenwirkungen. Um chronischen Schmerzpatienten besser als bisher helfen zu können, werden daher dringend neue Arzneien benötigt. Das Fundament für deren Entwicklung scheint vorhanden zu sein, da Wissenschaftler immer besser verstehen, wie Schmerzen entstehen und welche Mechanismen diese verstärken. Früher galten Vorgänge in den Nervenzellen als alleiniger Auslöser von chronischen Schmerzen, doch mittlerweile häufen sich die Hinweise, dass Mastzellen und Gliazellen eine wesentliche Rolle bei der Schmerzausbildung spielen. Zum Beispiel finden sich Mastzellen oft in der Nähe von Nervenfortsätzen und können dort ein ganzes Arsenal an schmerzfördernden Botenstoffen ausschütten. Bisherige Analgetika treten jedoch nur in Wechselwirkung mit den Nervenzellen und haben wenig oder keinen Einfluss auf die Vorgänge in den übrigen Zelltypen.

Schmerzen verringern sich bei Studienteilnehmern

Eine körpereigene Substanz könnte nun die nicht-neuronalen Zellen darin hindern, bei der Schmerzverstärkung in Aktion zu treten: Seit vielen Jahren ist bekannt, dass Palmitoylethanolamid (PEA) offenbar über entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften verfügt. Wie Professor Jan Keppel Hesselink vor kurzem in einem Übersichtsartikel in der Fachzeitschrift The Open Pain Journal berichtete, konnte in mehreren Studien gezeigt werden, dass sich eine Behandlung mit PEA positiv auf Schmerzpatienten auswirkt. In den klinischen Studien, die überwiegend in Italien und Spanien stattfanden, wurde die Substanz an Probanden getestet, die unter anderem an Ischias-, Becken- und Rückenschmerzen sowie diabetischer Neuropathie litten. „Die Probanden profitierten in allen Studien von der Therapie mit PEA, ihre Schmerzen verringerten sich signifikant“, sagt Keppel Hesselink, der Lehrstuhlinhaber für Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Witten/Herdecke ist.
Er selbst hat mittlerweile die Substanz bei mehreren hundert Patienten mit chronischen Schmerzen eingesetzt. „Nach ein bis fünf Wochen Behandlung mit PEA begann der Schmerz bei meinen Patienten nachzulassen“, berichtet Keppel Hesselink. „Sogar Patienten, bei denen kein anderes Analgetikum mehr anschlug, ging es nach einigen Monaten deutlich besser.“ Wesentliche Nebenwirkungen konnte der Molekularpharmakologe nicht beobachten. Die Substanz wird als Nahrungsergänzungsmittel unter dem Namen Normast als Mikrogranulat oder als Tablette angeboten und kann mit anderen Schmerzmitteln kombiniert werden.
PEA bremst Produktion entzündungsfördernder Moleküle

Keppel Hesselink vermutet, dass PEA in den an der Schmerzentstehung beteiligten Zellen den Transkriptionsfaktor PPAR-alpha aktiviert. Dieses Protein, so der Molekularpharmakologe, sorge dann dafür, dass die Zellen weniger entzündungsfördernde Botenstoffe produzierten. „Dieser komplett andere Ansatz könnte die Behandlung von chronischen Schmerzen revolutionieren, weil PEA den Schmerz wirkungsvoll bekämpft, ohne dabei die Aktivität der Nervenzellen zu hemmen“, sagt Keppel Hesselink.
Andere Experten sind noch skeptisch: „Das Prinzip ist zwar nachvollziehbar und weist auch in eine gute Richtung, aber aus wissenschaftlicher Sicht liegen bislang keine ausreichenden Informationen vor, in wie weit die Effekte tatsächlich auf den Wirkstoff selbst zurückgeführt werden können“, sagt Professor Matthias Karst, Leiter der Schmerzambulanz an der Medizinischen Hochschule Hannover. „Die bisher existierenden Studien hatten entweder den Charakter von Pilotstudien oder wurden nicht in internationalen Journalen publiziert. Unklar ist auch das Sicherheitsprofil von PEA, wenn es über längere Zeiträume eingenommen wird.“

Industrie zeigt kein Interesse

Dass PEA sich als Schmerzmittel trotz jahrelanger Forschung noch nicht durchgesetzt hat, verwundert Keppel Hesselink kaum: „Weil ein körpereigenes Molekül nicht patentierbar ist und man deshalb nur wenig Geld damit verdienen kann, haben große Pharmaunternehmen kein Interesse an PEA.“

Ohne industriellen Partner jedoch lassen sich keine großen multizentrischen Studien mit neuen Wirkstoffen finanzieren, die aber nötig sind, um in internationalen Fachzeitschriften Erwähnung zu finden. Deshalb möchte Keppel Hesselink seine Erkenntnisse nun an möglichst viele Interessierte weitergeben und erhofft sich dadurch eine erhöhte Aufmerksamkeit für PEA – einer Substanz, von der viele Menschen mit chronischen Schmerzen eventuell profitieren könnten.

juliana-manara

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Weitere Info: KoalitionChronischeSchmerz

Prävention und Palmitoylethanolamide

Pea kann auch als Vorsorge genommen werden. Die gesundheitlichen Vorteile sind auf der Website beschrieben.

PEA ist unbedenklich und ohne Nebenwirkungen, selbst bei Kleinkindern über 4 Jahre. Bei Kindern wurde eine Dosierung von etwa 20 mg/kg Körpergewicht vorgenommen. PEA ist wirksam und sollte viel öfter als Therapiemöglichkeit und zur Prävention erwogen werden. Es kann diese Zellen und Gewebe vor Schäden schützen.

Literatur:

[1]: G. Guida, A. de Fabiani, F. Lanaia, A. Alexandre, G.M. Vassallo, L. Cantieri, M. de Martino, M. Rogai, S. Petrosino | La palmitoiletanolamida (Normast) en el dolor neuropatico cronico por lumbociatalgia de tipo compresivo: estudio clinico multicentrico. | Dolor | 2010, 25:35-42
[2]: Assini A, Laricchia D, Pizzo R, Pandolfini L, Belletti M, Colucci M, Ratto S. | P1577: The carpal tunnel syndrome in diabetes: clinical and electrophysiological improvement after treatment with palmitoylethanolamide | Eur J Neurol | 2010: 17(S3):295.
[3]: Calabrò RS, Gervasi G, Marino S, Mondo PN, Bramanti P. | Misdiagnosed chronic pelvic pain: pudendal neuralgia responding to a novel use of palmitoylethanolamide. | Pain Med. | 2010 May;11(5):781-4. Epub 2010 Mar 22.
[4]: Petrosino S, Iuvone T, Di Marzo V. | N-palmitoyl-ethanolamine: Biochemistry and new therapeutic opportunities. |Biochimie. | 2010 Jun;92(6):724-7. Epub 2010 Jan 21.
[5]: Phan NQ, Siepmann D, Gralow I, Ständer S. | Adjuvant topical therapy with a cannabinoid receptor agonist in facial postherpetic neuralgia. | J Dtsch Dermatol Ges. | 2010 Feb;8(2):88-91. Epub 2009 Sep 10.
[6]: P,Deslo. Combination of pregabalin and palmitoylethanolamide (PEA) for neuropathic pain treatment. | Pathos, 2010, 17,4:9-14 | |
[7]: LoVerme J, La Rana G, Russo R, Calignano A, Piomelli D. | The search for the palmitoylethanolamide receptor. | Life Sci. |2005 Aug 19;77(14):1685-98.
PEAPur  PEAPur  PEAPur?  NEIN! Es ist PeaPure….!

4 responses

  1. Hallo
    What is the name of the purepea I should get and where do I get that in Netherlands. My husband has tingling hands and feet after the chemo.
    Thank you.

    1. palmitoylethanolamide4pain | Reply

      easy via the internet

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