Osteopathie stimuliert die natürliche Heilkräfte über die Synthese von Palmitoylethanolamid

Palmitoylethanolamide ist der verlängerte Arm des Therapeuten und Osteopathen: das Molekül wird synthetisiert während der Behandlung und direkt nach der Behandlung und hat Schmerzstillende, Entzündungshemmende und Nervenschützende Eigenschaften.

Osteopathie stimuliert die natürlichen Heilkräfte über die Synthese von Palmitoylethanolamid, ein körpereigenes Molekül.
Osteopathie leitet zu einem neuen Gleichgewicht im Körper und dadurch zur Reduzierung von Beschwerden. Osteopathen fragen sich schon seit vielen Jahren welcher Mechanismus zur Verbesserung führt. Seit ein paar Jahren besteht nun Klarheit. Die osteopatische Behandlung führt naehmlich zu eine erhöhte Produktion von Körpereigenen, heilenden und Gewebeschützenden Moleküle, wie z.B. Palmitoylethanolamid. [1]

Das erklärt genau wie ein Osteopath seine eigene Aktivitäten erklärt.

’Ein Osteopath behandelt keine Krankheit, er stimuliert den natürlichen Heilungsprozess.’

Palmitoylethanolamid (PEA) ist ein körpereigener Stoff, der in Balance bringt, heilt, repariert und Zellen gegen Schaden schützt.

Es wird nicht allein während und nach Osteopathie in erhöhtem Masse durch den Körper produziert, sondern auch als Verteidigung gegen Infektionen, Entzündungen und ernsthafte Schmerzen. [2]

Brian F. Degenhardt, Osteopath, untersuchte zusammen mit den Wissenschaftlern Nissar A. Darmani und Professor Vincenzo DiMarzo, ein weltberühmter PEA-Kenner, was der Körper als Antwort auf die osteopathische Behandlung tut.

Osteopathie an sich hat in einer Kontrollgruppe keinen besonderen Effekt (Menschen sind im Prinzip schon in Balance), aber bei Patienten mit Schmerzen produziert der Körper während und nach der Osteopathie vermehrt PEA.

Was wurde genau getan und gemessen?

In eine prospektiven Blindstudie wurde das Blut von 20 Personen (10 mit chronischen Schmerzen im Unterrücken, 10 Personen ohne Schmerzen) während 5 nach einander folgenden Tagen abgenommen. Am 4. Tag wurde eine Stunde vor der Blutabnahme an den Patienten Ostheopathie angewendet.
In Blut wurden gemessen: Endorphin (E), Serotonin (5-hydroxytryptamine [5-HT]), 5-hydrox-yindoleacetic Saeure(5-HIAA), Anandamid (arachidonoylethanolamide [AEA]), und N-palmitoylethanolamid (PEA).

Was wurde festgestellt?

“Osteopathie

Die Autoren sagten:

The present study demonstrated that, though daily PEA blood concentrations can be variable, baseline PEA concentrations were not significantly different between the chronic LBP and control groups.

Osteopathic manipulative treatment increased PEA concentrations in both study groups at 30 minutes posttreatment, with significantly greater changes observed in the chronic Low Back Pain group at that time interval.

“Die vorliegende Studie demonstriert, dass sowohl in Schmerzpatienten als auch bei gesunden Probanden PEA levels gleich sind. Die Osteopathie Behandlung erhöht die PEA Konzentration in beiden Gruppen, aber bei Schmerzpatienten war die Erhöhung signifikant groesser.”

Breite Anwendbarkeit der Osteopathie endlich erklärt

Nach diesen Studienresultaten verstehen wir, warum Osteopathie so einen weitreichenden Anwendungsbereich hat, von Fibromyalgie bis zu Bandscheibenvorfall (Ischias, Hernia).
In all diesen Fällen wird durch den Osteopaten PEA Synthese induziert. Inzwischen gibt es auch Osteopaten, die hierauf auf ihrer Webseite hinweisen.

Es hat lange gedauert, bevor man verstanden hatte, warum Osteopathie tut was sie tut. Mit PEA haben wir nun einen Angriffspunkt. Darum ist die Kombination Osteopathie zusammen mit der Supplementierung von PEA eine besonders gute Idee. Es gibt ja mehrere Studien die darauf hinweisen, dass Kombinieren von Komplementärer Behandlung und PEA einen Synergie-Effekt hat und sich gegenseitig verstärkt. [3]

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