Starker Herniaschmerz : Nervenblockade oder PEA?

Starker Herniaschmerz : Nervenblockade oder PEA?

PEA vermindert Schmerzen bei BandscheibenvorfallStarker Herniaschmerz und Bandscheibenvorfallschmerz. Das gönnt man seinem ärgsten Feind nicht. Gemeiner, stechender und brennender Schmerz in den Beinen, manchmal auch im unteren Rücken; und wenn es wirklich schlimm ist, strahlt der Schmerz aus bis in die Zehen, mit einem Gefühl von Taubheit dazu. Als ob das Bein mit einem „auf Kriegsfuß“ steht.

Man hat allerlei Schmerzmittel durchprobiert und nichts hat wirklich geholfen. Sogar das am meisten verwendete Schmerzmittel bei Nervenschmerzen, Lyrica, blieb weitgehend wirkungslos. Aus einer im Jahr 2010 publizierten Studie ging sogar hervor, dass Lyrica Herniapatienten nicht helfen kann. Was nun?

Suchen nach einem Ausweg: Die Nervenblockade?

Verzweifelte Patienten gehen dann “shoppen” und probieren allerlei Dinge aus; meist führt das allerdings zu nichts. Als letzte Möglichkeit bleibt dann die spezialisierte Schmerzklinik. Dort arbeiten oft Schmerzexperten, die gleichzeitig auch Anästhesisten sind. Wenn die Arzneimittel nicht geholfen haben gegen die Schmerzen und die physiologische und manuelle Therapie ebenso wenig, wird der Anästhesist meist vorschlagen, eine sogenannte Nervenblockade einzusetzen.

Bei einer Nervenblockade sticht der Anästhesist eine lange Nadel in Ihren Körper, neben den Rückenwirbeln, an der Stelle an der der Nerv aus dem Rückenmark austritt. Durch die Nadel spritzt er einen betäubenden Wirkstoff in diese sogenannte Austrittstelle des Nervs. Wenn es nach Plan verläuft, wird der Schmerz dadurch vermindert, oft aber bleibt der Schmerz. An sich ist dies nichts besonderes, denn es gilt für die gesamte Medizin, dass nicht alle Interventionen erfolgreich sind, nur ist so eine große Nadel im Rücken natürlich „nicht ohne“.

Nervenblockade oder PEA?

Viele Patienten, die zu uns in die Neuropathische Klinik kommen, finden eine lange Nadel im Rücken eher beängstigend und fragen nach einer Alternative. „Muss wirklich so eine Nadel in meinen Rücken gesetzt werden?” fragen sie, „kann denn da nichts kaputtgehen?”
Seit 2010 gibt es eine Alternative. Bevor Sie dem Anästhesist die Zustimmung erteilen eine Nervenblockade durchzuführen, sollten Sie rund einen Monat lang probieren, ob Normast Ihre Schmerzen lindern kann. Aber wir möchten erst kurz erklären, warum palmitoylethanolamide (PEA, brandname PeaPure) bei Herniaschmerzen eine sichere und einfachere Therapiemöglichkeit ist.

Warum kann PEA helfen gegen Nervenschmerz?

PEA ist ein besonderes Schmerzmittel, weil der in Normast enthaltene Wirkstoff auch im eigenen Körper produziert wird und demnach völlig natürlich ist und keine Nebenwirkungen hat, und zudem auch entzündungshemmend wirkt. Dies ist sehr nützlich, denn bei einer Hernia besteht auch eine leichte Entzündung zwischen den Wirbeln. Diese entsteht, da die (Zwischen-) Bandscheibe zwischen den Wirbeln ausbeult, und so auf die austretende Nervenwurzel drückt. Durch den Druck auf den Nerv wird dieser beschädigt und es entsteht in der Nervenhülle eine Anhäufung von Entzündungsflüssigkeit, genannt Ödem. Dieses Ödem erhöht den Druck innerhalb des Nervs noch weiter und so entsteht eine sehr schmerzhafte Wechselwirkung von zunehmendem Druck auf den Nerv und Entzündung und stets mehr Schmerzen.

Es ist logisch, dass ein Schmerzmittel wie Lyrica da alleine nicht hilft, denn es bedarf mehr als nur der Schmerzstillung. Auch die Entzündung muss bekämpft werden, so dass die Entzündungsflüssigkeit weniger wird. Nun hat die Natur dieses Problem eigentlich schon gelöst, nur braucht sie eine kleine Unterstützung. Bei zunehmendem Schmerz und zunehmender Entzündungsflüssigkeit produzieren die Zellen selbst einen Entzündungshemmer und Schmerzstiller.

Dieser Stoff heißt Palmitoylethanolamin und ist in PeaPure enthalten. Dieser natürliche Schmerzbekämpfer und Entzündungshemmer sorgt für eine natürliche Regeneration, aber es ist leider nicht immer genügend Palmitoylethanolamin im Körper vorhanden. Dann braucht der Körper Unterstützung. In der Entzündungsflüssigkeit ist nämlich eine bestimmte überaktive Entzündungszelle vorhanden, die sogenannte Mastzelle. Normast normalisiert die Wirksamkeit dieser Zelle; daher auch der Name -NORMalisieren der MASTzelle – Normast.

Unterstützen der körpereigenen Abwehr, also erst PeaPure probieren

Inzwischen hat ein Schüler einer alten Nobelpreisträgerin aus Italien – sie ist inzwischen 102 Jahre alt und in bester Verfassung (!) – mit Hilfe ihrer Anweisungen den Stoff Palmitoylethanolamin gründlich untersucht und ein Arzneimittel in Puder – und Pillenform entwickeln können.

PeaPure, das ist der Markenname dieses speziellen Wirkstoffs, ist eine natürliche Ergänzung zu unserem körpereigenen Abwehrmechanismus bei Schmerz und Entzündung.

Der Wirkstoff ist nicht nur in allen Lebewesen natürlich vorhanden, er kommt beispielsweise auch in Eigelb, Erdnüssen und Soja besonders häufig vor. Durch die Ergänzung mit Normast bekommt der Körper genau die Unterstützung, die er braucht. In einer großen Studie mit mehr als sechshundert Patienten mit akuten Rücken -, Bein – und Herniaschmerzen waren bei vielen Patienten, die Normast einnahmen, schon nach drei Wochen positive Effekte nachweisbar. Und das ohne Nebenwirkungen! Die Patienten, die Normast nahmen, benötigten zudem viel weniger ergänzende Schmerzmittel als die Gruppe Patienten, die kein Normast einnahm.
Wenn Patienten mit der Frage „Herr Dokter, was soll ich jetzt machen?“ zu uns kommen, „ich finde die Nadel im Rücken doch ziemlich gruselig“, dann sagen wir „Probieren Sie eine PeaPure- Kur.“

Fangen Sie mit einem „Beginnerpaket“ an.

Beginnerpaket PeaPure

Das besteht aus 6 Packungen PeaPure Kapseln; Morgens 2 Kapseln, abend 1 Kapsel.

(Zu beziehen im Internet bei Produzent Russell Science Ltd)

Aber jetzt erst mehr über die Nervenblockade: Was ist das eigentlich genau?

Als Nervenblockade wird das Ausschalten des Nervs bezeichnet, der dem Gehirn einen Schmerzreiz sendet. Eine Wurzelblockade ist das Ausschalten eines ganzen Bündels Nerven, wodurch der Schmerzreiz nicht ins Gehirn gelangt. Es gibt die Möglichkeit einer Testblockade oder einer definitiven Blockade, wobei immer erst die zeitlich begrenzte Testblockade ausgeführt wird, bevor es eventuell zur definitiven Blockade kommt. Die definitive Blockade kann über eine längere Zeit eine Schmerzverminderung erwirken und sie kann wiederholt werden, sollte der Schmerz trotzdem zurückkommen. Für die Wurzelblockade gilt dasselbe Prinzip.

Wie funktioniert das? Die Spritze mit Betäubungsmittel

Das Ausschalten des Nervs ist nicht für alle Schmerzarten geeignet. Es muss deshalb immer eine gründliche Untersuchung durchgeführt werden, um fest zu stellen, ob dieser Eingriff sinnvoll sein wird. Eine Nervenblockade oder Wurzelblockade wird in der Tagespflege in einem speziellen Operationszimmer durchgeführt. Bei einer Testblockade wird der Nerv oder die Nervenwurzel mit Betäubungsflüssigkeit betäubt. Wenn dies einen positiven Effekt hat, kann man zur definitiven Blockade übergehen.

Der Effekt der Testblockade dauert maximal einige Stunden. Manchmal wird neben dem Betäubungsmittel auch ein entzündungshemmendes Mittel eingespritzt, wodurch die schmerzstillende Wirkung länger anhalten kann. Eine definitive Blockade wird durch Erhitzung, Erfrierung oder durch einen Wirkstoff, der den Nerv zerstört, bewirkt.

Die Spritze

Der Spezialist desinfiziert die Haut und verabreicht eine örtliche Betäubung an der Stelle an der die Testblockade oder die definitive Blockade benötigt wird. Testblockaden und definitive Blockaden werden beide mit speziellen Nadeln durchgeführt. Der Spezialist sticht auf eine Art und Weise, dass nur die Nadelspitze den Nerv erreicht. Meist schaut er während der Behandlung mit Hilfe von Röntgenstrahlung, um zu kontrollieren ob die Nadelspitze gut platziert ist. Für ein deutliches Röntgenbild ist manchmal ein Spritze mit Kontrastflüssigkeit vonnöten. Wenn man auf diese Art und Weise eine Nervenwurzel lokalisiert, nennt man das auch Radikulographie.

Sinn und Zweck der Testblockade

Bei einer Testblockade wird eine betäubende Flüssigkeit eingespritzt und dann wird die Nadel entfernt. Bei einer definitiven Blockade müssen erst kleine Stromstöße gegeben werden, um zu bestimmen, ob die Nadel an der richtigen Stelle liegt. Wenn der Spezialist sicher ist, dass dies der Fall ist, wird der Nerv durch Hitze Kälte oder eine Flüssigkeit zerstört. Dann wird die Nadel entfernt.

Die Behandlung dauert fünfzehn Minuten bis zu einer Dreiviertelstunde und zwischen den zwei Blockaden muss mindestens ein Tag verstreichen.

Wann ist eine Blockade sinnvoll?

Eine Nervenblockade wird durchgeführt bei bestimmten Formen von chronischen Schmerzen, wie Schmerzen im unteren Rücken oder im Nacken. Auch bei Gesichtsschmerzen und Cluster – Kopfschmerzen und Schmerzen bei Krebs kann eine Blockade sinnvoll sein. Auch bei manchen Formen von Rheuma, wie z.B. Bechterew kann eine Nervenblockade eine Möglichkeit sein.
Die Behandlung hilft nur, wenn deutlich ist, dass der Schmerz aus einem bestimmten Nerv oder einer Nervenwurzel kommt.

Für wen ist die Nervenblockade sinnvoll?

Eine Nervenblockade wird meist durch einen Radiologen, Anästhesisten oder Schmerzspezialisten durchgeführt. Manchmal sind auch andere Ärzte beteiligt.

Nebenwirkungen und Risiken der Nervenblockade

Die Menge der Röntgenstrahlung für die Röntgenaufnahmen ist gering. Bei Schwangerschaft wird diese Behandlung aber wegen der Risiken normalerweise nicht angewendet. Nebenwirkungen der Betäubungsmittel sind selten, aber können aus einer Überempfindlichkeitsreaktion, Mühe beim Sprechen und Schwindelgefühl bestehen. Nach einer Testblockade oder einer definitiven Blockade kann es zeitweise zu Kraftverlust und Unempfindlichkeit kommen.

Darum ist es wichtig, dass man mit Begleitung ins Krankenhaus kommt. Daneben ist es wichtig, jede Form von Medikamenteneinnahme, Überempfindlichkeit oder Allergie vor der Behandlung zu melden. Ein Pacemaker ist ein Grund extra vorsichtig umzugehen mit der Nervreizung mit Stromstößen. Beim Gebrauch von bestimmten blutverdünnenden Arzneien wird, in Abstimmung mit dem Spezialisten, der Gebrauch dieser Mittel einige Tage vor der Nervenblockade gestoppt.

Nach der definitiven Nervenblockade kann es zeitweilig zu einer Vergrößerung der bestehenden Schmerzbeschwerden kommen. Schmerzstiller können dann helfen. De Effekt der definitiven Nervenblockade kann erst nach einiger Zeit (Sechs Wochen bis drei Monaten) beurteilt werden.

Durch die Betäubung kann zeitweise weniger Gefühl in einem Bein vorhanden sein, auch die Kraft des Beins kann weniger sein. Dies dauert meistens einige Stunden in denen man weniger gut laufen, fahrradfahren und autofahren kann. Wenn die Behandlung erfolgreich ist, nimmt der Schmerz innerhalb einiger Stunden oder Tagen ab. Unter normalen Umständen sind keine weiteren Nebenwirkungen zu erwarten.

2 responses

  1. […] Starker Herniaschmerz : Nervenblockade oder PEA?. […]

  2. […] Effektivität und Verträglichkeit getestet bei viele Schmerzsyndrome: Herniaschmerzen, diabetischen neuropathischen Schmerzen, chronischen Kieferschmerzen, Karpaltunnelsyndrom, […]

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