PEA (palmitoylethanolamid) bei Entzündung und Schmerz

Palmitoylethanolamide (PEA) ist eine neues vielversprechendes Mittel gegen Schmerz und gegen Entzündungen. Die Handelsnamen sind PeaPure und een PEA-houdend product fuer Italien und Spanien.

Als Supplement ist es ohne Rezept zu erhalten. Weiteres zu dieser interessante Substanz.

PEA in Tiermodellen bei Entzündung und Schmerz

Vor einem halben Jahrhundert wurde PEA als Booster für die nichtspezifisch Abwehr bei Tieren von tschechoslowakischen Researchern untersucht.(3)(4) Das ergab klinische Studien mit Kindern und Erwachsenen um einen Eindruck zu bekommen, ob PEA Grippe verhindern könnte. Dies schien in der Tat de Fall zu sein. Der Stoff kam zuerst auf den Markt als Impulsin. (5)(6)(7)

Bei komplexen Entzündungs-Tiermodellen wie multipler Sklerose und traumatischer Rückenmarksschädigung, scheint PEA den Entzündungskomponent deutlich zu vermindern und die motorischen Funktionen zu verbessern. (2)(9) PEA hat eine Reihe deutlicher Effekte, so wurde deutlich in dem letzten Modell. PEA vermindert:

  1. Die Entzündungsreaktionen im Rückenmark,
  2. Die neutrophile Zellinfiltration,
  3. Die Produktion von Nitrotyrosin,
  4. Die Expression von Pro-inflammatoiren Zytokinen,
  5. Die Kappa-B Activität,
  6. Die Expression von Stickstoffmonoxidsynthase und
  7. Die Apoptosis.

Anandamide und PEA werden beide aus einem gemeinsamen Vorgängermolekul synthetisiert und funktionieren synergetisch. In Tiermodellen für Schmerzen kommt hervor, dass die schmerzstillende Wirkung dieser zwei Moleküle in Kombination 100 mal stärker funktioniert. Aus gas-chromatographischen und massen-spektrometrischen Untersuchungen kam hervor, dass die örtlich produzierten Konzentrationen beider Moleküle ausreichend ist um die Cannabisrezeptoren lokal zu stimulieren. (10)
PEA schien auch in einer großen Anzahl Tiermodelle zu Entzündungsschmerz und neuropathischem Schmerz eine konsistent analgetische und entzündungshemmende Wirkung zu haben. (11)(12)(13)(14)(15)(16)(17)(18)

Klinische Studien und Beispiele

Dermaßen viele vorklinisch unterstützende Studien zur Wirksamkeit eines Diätmittels für medizinische Zwecke sind noch nie verfügbar gewesen. Diese Studien legten den Grundstein für die Durchführung einer Reihe klinischer Studien mit chronischer Schmerzindikation und zu Krankheiten bei denen Entzündungen eine Rolle spielten.
Wir besprechen hier nacheinander kurz die klinischen Resultate von PEA bei Schmerz bei Bandscheibenvorfall, Schmerz bei Karpaltunnelsyndrom, Schmerz bei diabetischer Neuropathie, Schmerz bei temperomandibuläre Dysfunktion, postherpetischen Schmerz, Schmerz bei Endometriose und Beckenschmerzen.

De größte Studie mit PEA ist mit Patienten mit schwerwiegendem Hernia Schmerz/Schmerz nach Bandscheibenvorfall durchgeführt worden. Die Studie wurde in 2010 publiziert in einer spanischen medizinische Zeitschrift. In einer „doppelblinden“, willkürlichen Studie wurden mehr als 600 Patienten mit Bandscheibenvorfall mit PEA behandelt, oder mit Placebo. Die Dosierung war 600 mg zweimal täglich, über einen Zeitraum von 3 Wochen. Die Studie wurde in 9 Krankenhäusern und universitären Zentren in Italien gehalten. Die Patienten, die mit PEA behandelt wurden, hatten nach 3 Wochen eine eindeutige und signifikant bessere Schmerzlinderung als die Patienten mit Placebo. (19)

In einer zweite Studie wurde die Effekte von PEA bei 20 Patienten mit chronischen diabetischen Schmerzen getestet; die Dosierung war 600 mg PEA pro Tag. Neben den Schmerzscores und neuropathischen Symptomen wurden die Leitungsgeschwindigkeiten gemessen und nach der Behandlung verglichen. Sowohl der Schmerz als auch die unangenehmen neuropathischen Symptome verminderten signifikant. Außerdem schienen die neurophysiologischen Parameter deutlich verbessert zu sein, wenn auch nicht signifikant besser. (20)
In einer dritten vergleichenden Studie wurde der Schmerz beim Karpaltunnelsyndrom behandelt mit PEA. Nach 4 und nach 8 Wochen wurde bewertet. Schon nach 4 Wochen waren signifikante Veränderungen sichtbar, die weiter zunahmen nach 8 Wochen. Die Funktionsfähigkeit der Hand bei der Behandlung mit PEA verbesserte, während die Funktionstüchtigkeit der Hand bei der Kontrollgruppe nach 8 Wochen verschlechtert war. Dies galt auch für neurophysiologische Maßeinheiten, wie Amplitudo und die Geschwindigkeit der Aktionspotentiale. Alle Unterschiede waren signifikant und zum Vorteil der mit PEA behandelten Gruppe. (21)

Beim Syndrom von Costen, oder auch temperomanidbulärem Syndrom(TMD) sind Probleme mit dem Kiefergelenk und auch der Muskeln, die am Kiefergelenk entlang laufen und es tritt chronischer Schmerz auf. In einer willkürlichen Studie wurden zwei Gruppen Patienten behandelt, die großen Schmerz erfuhren und den Mund nur mit Mühe öffnen konnten. Die eine Hälfte wurde mit einem klassischen Schmerzmittel behandelt, einem NSAID, Ibuprofen 600 mg drei Mal täglich. Die andere Hälfte bekam eine Behandlung mit in total 900 mg Palmitoylethanolamin (een PEA-houdend product 300 en 600 mg), einem körpereigenen Wirkstoff ohne nennenswerte Nebenwirkungen und Interaktionen.

Die Ergebnisse waren beeindruckend. De Behandlung mit een PEA-houdend product gab nicht nur signifikant weniger Schmerz, schon nach 2 Wochen, sondern auch die Funktionstüchtigkeit des Gelenks beim Mundöffnen war besser im Vergleich mit der Behandlung mit Ibuprofen. (22)
In einer Studie bekamen Patienten mit postherpetischem Schmerz im Gesicht 0,3% PEA Creme. Die Patienten trugen diese Creme für zwei bis vier Wochen zweimal täglich auf die betroffenen Gebiete im Gesicht auf. Fünf der acht Patienten erfuhren eine durchschnittliche Schmerzlinderung von 87.8%. (23) Alle Patienten (n=4), bei denen der Schmerz kürzer als eine Monat dauerte, vermeldeten eine deutliche Schmerzlinderung.

Außerdem zeigt sich in einigen Fallbeschreibungen, dass PEA auch bei Endometrioseschmerz Linderung bringt. Und dann vor allem bei Schmerzen, die auftreten während des Geschlechtsverkehrs. Vier Patienten mit Endometrioseschmerz hatten Nutzen beim Gebrauch von PEA. (24)

Die Behandlung von Endometrioseschmerz für die Dauer von 90 Tage bestand aus einem Kombinationspräparat von PEA 400 mg und Polydatin 40 mg, zweimal täglich. Unterschiedliche Schmerzsorten wurden bewertet: Beckenschmerz, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Schmerzen beim Stuhlgang, Schmerzen beim Wasserlassen, Menstruationsschmerz. Nach einem Monat trat Schmerlinderung auf; auch waren die Frauen weniger gezwungen, Schmerzmittel zu schlucken. Außerdem zeigte sich auf dem Echo, dass die Endometriosestellen kleiner geworden waren.

Letztlich schien PEA in der Fallbeschreibung eines 40–jährigen Mannes mit schwer behandelbaren chronischen neuropathischen Beckenschmerzen auch diese Scherzform deutlich zu vermindern. (25)

Zusammenfassung und Beurteilung

In den Niederlanden sind inzwischen mehr als tausend Patienten mit Palmitoylethanolamin behandelt worden, meistens zusammen mit anderen Schmerzmitteln wie Pregabalin und mit meistens zufriedenen Patienten als Resultat.

Da der Stoff inzwischen bei vielen hunderten Patienten untersucht worden ist, und an mehr alsein Mio Patienten verschrieben worden ist, scheint Palmitoylethanolamin eine neue Möglichkeit in der Behandlung von MS-Patienten mit schwer behandelbaren Schmerzen und Spasmen zu sein. Palmitoylethanolamin ist bei vielen Schmerzsyndromen untersucht worden und scheint effektiv zu wirken. Es kann einfach und problemlos mit anderen Mitteln kombiniert werden und hat keine problematischen Nebenwirkungen. Darum ein „grünes Licht“ für diesen körpereigenen schmerzlindernden Wirkstoff.

Da dieser Wirkstoff nicht durch die „Big Pharma“ entwickelt wurde, sind die Studien meist nur in italienischen oder spanischen Zeitschriften veröffentlicht, oder als Abstracts in englischen Zeitschriften vermeldet worden. Die Erfahrungen mit diesem Wirkstoff bei verschiedenen neuropathischen Schmerzsyndromen bei niederländischen Patienten sind auf YouTube in Videointerviews festgelegt.

Appendix: Nervenregeneration und Palmitoylethanolamin

Tiermodelle/-versuche können uns helfen zu verstehen, was der Wert bestimmter Stoffe sein kann. In einer Serie Tiermodelle kommt immer wieder nach vorne, dass Palmitoylethanolamin nicht nur schmerzlindernd und entzündungshemmend wirkt, sondern auch die Nervenregeneration fördern kann. Das ist für MS-Patienten und Patienten mit Querschnittslähmung unglaublich wichtig.
In einem Modell zu Querschnittslähmung, also verletztem Rückenmark, wurde getestet in wie weit Palmitoylethanolamin die Nervenzellen beschützen konnte:

The aim of the present study was to carefully investigate molecular pathways and subtypes of glial cells involved in the protective effect of PEA on inflammatory reaction associated with an experimental model of SCI.
Dazu wurde das Rückenmark einer Maus auf Brusthöhe beschädigt. Nach der Beschädigung wurde Palmitoylethanolamin verabreicht. Im beschädigten Rückenmark schien der Wirkstoff die Nerven zu schützen, da er Entzündungsprozesse (u.a über die Mastzelle) hemmen konnte. Auch förderte Palmitoylethanolamin die natürlichen Regenerationsmoleküle:

Repeated PEA administration (10mg/kg i.p., 6 and 12h after SCI) significantly reduced the degree of the severity of spinal cord trauma through the reduction of mast cell infiltration and activation. Moreover, PEA treatment significantly reduced the activation of microglia and astrocytes expressing cannabinoid CB(2) receptor after SCI. Importantly, the protective effect of PEA involved changes in the expression of neurotrophic factors, and in spinal cord dopaminergic function.

Die Schlussfolgerung war:

Our results enhance our understanding about mechanisms related to the anti-inflammatory property of the PEA suggesting that this N-acylethanolamine may represent a crucial therapeutic intervention both diminishing the immune/inflammatory response and promoting the initiation of neurotrophic substance after spinal cord injury. (26)

Auch andere Untersuchungen zeigen, dass Palmitoylethanolamin und anverwandte Stoffe Nervenzellen beschützen können. (27)(28)(29)(30)

Literaturangaben

  1. Jean-Gilles L, Feng S, Tench CR, Chapman V, Kendall DA, Barrett DA, Constantinescu CS. | Plasma endocannabinoid levels in multiple sclerosis. | J Neurol Sci. | 2009 Dec 15;287(1-2):212-5. Epub 2009 Aug 20.
  2. Loría F, Petrosino S, Mestre L, Spagnolo A, Correa F, Hernangómez M, Guaza C, Di Marzo V, Docagne F. | Study of the regulation of the endocannabinoid system in a virus model of multiple sclerosis reveals a therapeutic effect of palmitoylethanolamide. | Eur J Neurosci. | 2008 Aug;28(4):633-41. Epub 2008 Jul 24.
  3. | | |
  4. Hurych J, Holusa R, Effenbergerová E, Mirejovská E. | Attempt to influence silicotic fibrosis by means of N-(2-hydroxyethyl) palmitamide (Impulsin). | Czech Med. | 1980;3(3):218-25.
  5. Masek K, Perlík F, Klíma J, Kahlich R. | Prophylactic efficacy of N-2-hydroxyethyl palmitamide (impulsin) in acute respiratory tract infections. | Eur J Clin Pharmacol. | 1974 Oct 4;7(6):415-9.
  6. Kahlich R, Klíma J, Cihla F, Franková V, Masek K, Rosický M, Matousek F, Bruthans J. | Studies on prophylactic efficacy of N-2-hydroxyethyl palmitamide (Impulsin) in acute respiratory infections. Serologically controlled field trials. | J Hyg Epidemiol Microbiol Immunol. | 1979;23(1):11-24.
  7. Wiedermannová D, Wiedermann D, Lokaj J. | [Prophylactic administration of impulsin to clinically healthy children.–effect on the serum proteins and metabolic activity of granulocytes (author’s transl). | Cas Lek Cesk. | 1978 Aug 18;117(33):1030-4.
  8. Loría F, Petrosino S, Mestre L, Spagnolo A, Correa F, Hernangómez M, Guaza C, Di Marzo V, Docagne F. | Study of the regulation of the endocannabinoid system in a virus model of multiple sclerosis reveals a therapeutic effect of palmitoylethanolamide. | Eur J Neurosci. | 2008 Aug;28(4):633-41. Epub 2008 Jul 24.
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  10. Calignano A, La Rana G, Giuffrida A, Piomelli D. | Control of pain initiation by endogenous cannabinoids. | Nature. | 1998 Jul 16;394(6690):277-81.
  11. D’Agostino G, La Rana G, Russo R, Sasso O, Iacono A, Esposito E, Mattace Raso G, Cuzzocrea S, Loverme J, Piomelli D, Meli R, Calignano A. | Central administration of palmitoylethanolamide reduces hyperalgesia in mice via inhibition of NF-kappaB nuclear signalling in dorsal root ganglia. | Eur J Pharmacol. | 2009 Jun 24;613(1-3):54-9. Epub 2009 Apr 20.
  12. Costa B, Comelli F, Bettoni I, Colleoni M, Giagnoni G. | The endogenous fatty acid amide, palmitoylethanolamide, has anti-allodynic and anti-hyperalgesic effects in a murine model of neuropathic pain: involvement of CB(1), TRPV1 and PPARgamma receptors and neurotrophic factors. | Pain. | 2008 Oct 31;139(3):541-50. Epub 2008 Jul 3.
  13. Jhaveri MD, Richardson D, Robinson I, Garle MJ, Patel A, Sun Y, Sagar DR, Bennett AJ, Alexander SP, Kendall DA, Barrett DA, Chapman V. | Inhibition of fatty acid amide hydrolase and cyclooxygenase-2 increases levels of endocannabinoid related molecules and produces analgesia via peroxisome proliferator-activated receptor-alpha in a model of inflammatory pain. | Neuropharmacology. | 2008 Jul;55(1):85-93. Epub 2008 Apr 29.
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  22. Bortolotti F,Russo M, Bartolucci ML, Alessandri Bonetti G, Gatto MR, Marini I. | Palmitoylethanolamide vs NSAID in the treatment of TMJD Pain | Journal of Dental Research | 2010: 89(Special Issue B)
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